BEYOND 40 RUNNING – Auf dem Weg nach Berlin
Newsletter #1
Fortschritt ohne System ist kein Fortschritt
Der Start einer außergewöhnlichen Laufreise
Einleitung
Der Start einer Reise Richtung Bestform
Liebe Lauffreunde,
anbei die erste Ausgabe meiner Newsletter-Serie „Auf dem Weg nach Berlin“ von BEYOND 40 RUNNING.
Dieser Newsletter ist kein Trainingsprotokoll und kein klassischer Erfahrungsbericht. Er ist der Start eines Projekts mit einer klaren Fragestellung:
📌 Was ist wirklich möglich, wenn Training nicht mehr als Gefühl, sondern als System verstanden wird?
Die Idee hinter BEYOND 40 RUNNING
Laufen neu gedacht
BEYOND 40 RUNNING ist kein reines Laufprojekt.
Es ist der Versuch, Laufen anders zu betrachten:
➤ Nicht emotional
➤ Nicht zufällig
➤ Sondern strukturiert, nachvollziehbar, entwickelbar
Geprägt durch meinen Hintergrund als Ingenieur habe ich begonnen, meinen sportlichen Weg nach einfachen, aber klaren Prinzipien aufzubauen:
🔍 Analyse statt Vermutung
🧩 Struktur statt Zufall
🔁 Iteration statt kurzfristiger Fortschritte
Kurz gesagt: Laufen als System.
Dabei geht es nicht nur um Zahlen oder Trainingspläne.
Es geht darum zu verstehen:
👉 Wie funktioniert der eigene Körper wirklich und wie weit lässt sich dieses System entwickeln?
Mein Weg: Vom Start zum Wendepunkt
Die Realität hinter dem Projekt
Mein Einstieg ins Laufen war alles andere als strukturiert.
Anfang Februar 2024 bin ich erstmals vier Kilometer gelaufen. Ohne Plan. Ohne Ziel. Ohne System. Zwei Tage später wieder.
Und genau dort hat diese Entwicklung begonnen. Ich bin einfach gelaufen. Mehr Umfang. Mehr Frequenz. Mehr Motivation. Was gefehlt hat, war Kontrolle.
Im Oktober 2024 stand ich beim Marathon in München am Start. 🏁Ergebnis: 4:04:20
Ohne strukturierte Vorbereitung.
Ohne Steuerung.
Nur auf Basis von Einsatz.
Rückblickend war das kein System.
Es war Fortschritt aber nicht reproduzierbar.
Ich wurde schneller,
ich wurde belastbarer
und konnte mehr trainieren.
Ich habe persönliche Bestzeiten erreicht
und mein Leistungsniveau gesteigert.
Auf den ersten Blick hat alles funktioniert.
Was ich damals nicht verstanden habe,
👉 Mein System war nicht stabil
Ich habe auf einer unsauberen Grundlage trainiert. Mit Bewegungsmustern, die nicht optimal funktioniert haben mit Strukturen, die nicht gleichmäßig belastet wurden. Und mit einem Körper, der begonnen hat zu kompensieren.
Dieser Fortschritt hatte nur ein Problem, er war nicht nachhaltig . Und genau das hat sich irgendwann gezeigt. Nicht schleichend, nicht langsam, sondern abrupt von einem Tag auf den anderen.
👉 Ein kompletter Stopp
Der Rückschlag
Mit zunehmender Belastung kam die Konsequenz.
Eine Verletzung hat mich komplett gestoppt.
Von einem Tag auf den anderen.
⛔ Kein Training.
⛔ keine Entwicklung
⛔ Keine Progression.
🔍 nur Reha
🔍 Analyse
🔍 Unsicherheit
⌛Monatelang.
Bis kurz vor meinem nächsten Marathon war die Situation nicht stabil. Am 12. Oktober 2025 stand ich trotzdem in Graz an der Startlinie.
Nicht perfekt vorbereitet.
Nicht vollständig belastbar.
Sondern mit einer neuen Fragestellung. Was ist unter diesen Bedingungen überhaupt möglich?
Ergebnis: 3:58:34
Kein perfekter Lauf, aber ein klares Signal, dass die Leistungsbasis vorhanden ist. 👉 Das System dahinter war es nicht
Der Wendepunkt
Aus Training wird Verständins
Der entscheidende Schritt kam danach.
Ich habe aufgehört, einfach nur zu trainieren.
Und begonnen zu verstehen.
🔍 Nicht nur was ich mache, sondern was in meinem Körper tatsächlich passiert.
Welche Muskeln arbeiten, welche nicht ansteuerbar sind
und warum Belastung nicht dort landet, wo sie eigentlich sollte.
Ich habe begonnen, die Funktionsweise meines Körpers
systematisch zu hinterfragen:
➤ Was passiert in der Reha
➤ Welche Übungen wirken warum
➤ Und wie hängen einzelne Strukturen zusammen
Erst dadurch habe ich die Tragweite meiner strukturellen
Defizite wirklich erkannt.
Die eigentliche Erkenntnis war klar:
👉 Das Problem war nicht der Einsatz
👉 Das Problem war die Struktur
- ineffiziente Bewegungsmuster
- mangelnde Stabilität
- ungleichmäßige Belastungsverteilung
Ich habe begonnen, meinen Ansatz komplett zu verändern:
- Bewegungsqualität analysieren
- Belastung gezielt steuern
- Strukturen gezielt aufbauen
Mit Geduld, mit System und mit einem klaren Ziel.
⛔ nicht nur mehr zu trainieren
✅ sondern besser zu funktionieren
Ergebnis:
Heute bin ich stabiler, effizienter und deutlich belastbarer
als vor der Verletzung.
📌 Was sich wie ein Rückschlag angefühlt hat war in Wirklichkeit der Startpunkt.
Vision
Wohin die Entwicklung führt
Das Ziel ist klar. Und zwar der Berlin Marathon 2026.
Nicht als einmaliger Versuch, sondern als Ergebnis eines funktionierenden Systems.
Der Weg dorthin ist in Etappen aufgebaut:
| Event | Zeitpunkt | Einordnung |
| Vienna 10K | April 2026 | 43:08 (Formtest) |
| Halbmarathon | 12.07.2026 | Ziel unter 1:35 |
| Berlin Marathon | 27.09.2026 | Ziel unter 3:25 |
Diese Zahlen sind keine Wunschwerte. Sie sind Messpunkte & Marker für die Entwicklung eines Systems.
Für wen BEYOND 40 RUNNING gedacht ist
Dieses Projekt richtet sich nicht an Profis.
Aber auch nicht an Menschen, die einfach nur laufen wollen.
Es richtet sich an ambitionierte Hobbysportler, die mehr verstehen wollen.
⚙️Warum funktioniert etwas?
❌Warum funktioniert etwas nicht?
📈Und wie lässt sich Leistung gezielt entwickeln?
Im Fokus:
Menschen über 40, die ihr sportliches Potenzial noch nicht als erreicht sehen.
Ausblick
Was dich erwartet
Dieser Newsletter ist der Ausgangspunkt.
In den kommenden Ausgaben geht es nicht nur darum, was ich trainiere.
Sondern vor allem:
warum etwas funktioniert – oder eben nicht
Ich werde meinen Weg Richtung Berlin Marathon transparent dokumentieren:
➤ Training
➤ Rückschläge
➤ Entscheidungen
➤ Erkenntnisse
Immer aus zwei Perspektiven:
➤ für Hobbysportler
➤ und für ambitionierte Läufer
Das Ziel:
ein System zu entwickeln, das nachvollziehbar leistungsfähiger wird.
Sportliche Grüße
Herwig
BEYOND 40 RUNNING
Auf dem Weg zu einem leistungsfähigen System

Verfolge den Weg auf:
www.beyond40running.com
WhatsApp Kanal – BEYOND 40 RUNNING
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Hinweis: Inhalte basieren auf persönlichen Trainingserfahrungen und dienen ausschließlich der Information. Sie stellen keine individuelle Trainings- oder Gesundheitsempfehlung dar.
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